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Das frühere Schulgebäude ist heute das Dorfhaus der Vereine.Vorne Dorfhaus, hinten Kindergarten – wo gibt es eine solche Kombination schon. In Merten hat sie sich bewährt.

Die alte Schule dient den Vereinen im vorderen Bereich als Heim und Probenstätte sowie als „Festsaal“ für kleinere Events. Im Hinterhaus, das durch einen Anbau erweitert wurde, residieren die „Mertener Schlossgespenster“, ein Kindergarten, der von einer Elterninitiative geführt wird.

Dorfgemeinschaft, Männergesangverein und Kirchenchor haben die untere Etage der alten Schule seinerzeit für ihre Zwecke umgestaltet. Die obere Etage steht zur Zeit leer. Im ehemaligen Klassenzimmer probt Mittwochabend der Kirchenchor, donnerstags der Männergesangverein.


Alle Vereine nutzen den Raum außerdem für Sitzungen der Vorstände und Versammlungen. Nebenan wurde ein Thekenraum mit Zapfanlage eingerichtet. Kühlschränke versorgen die Nutzer des Dorfhauses stets mit kühlen Getränken. Auch sanitäre Anlagen wurden im Rahmen der Umgestaltung geschaffen. Die Finanzierung des Dorfhauses liegt in Händen der drei Im hinteren Teil residieren die Schlossgespenster.Vereine, ebenso die Pflege des Gebäudes und der Umlage. Letztere wird seit einiger Zeit vom Kindergarten mitgenutzt.

 

Ein gepflasterter Weg führt vor dem Haus her in die Einrichtung. So können Mütter mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer den Bereich der Schlossgespenster barrierefrei erreichen. Die Gemeinde Eitorf hat an der Grundstückszufahrt zum Dorfhaus ein mobiles Tor installiert, damit die Kinder gefahrlos auf dem gesamten Areal spielen können.


Feiert die Dorfgemeinschaft ihr Maifest, lässt sich das Tor problemlos entfernen.
Tagsüber die Kinder, abends die Vereine, so gestaltet sich ein gedeihliches Miteinander. 

Die Elterninitiative ist der vierte Verein in Merten. Ehrenamtlich führt sie einen der kleinsten Kindergärten Eitorfs. Kernstück der Arbeit ist ein einzigartiges pädagogisches Konzept, das die Erzieherinnen täglich neu mit Leben füllen. Dabei achten sie darauf, dass die Kinder durch vielfältige Erfahrungen wachsen und ihre Potentiale entfalten können. Sowohl in den Spiel-Räumen des Kindergartens als auch in der „Holzwerkstatt oder in der Natur - immer geht es darum, dass die Kinder ihre Welt unmittelbar erleben können. Getreu dem Motto: „Wir erleben was vom Leben!“

Ein besonderer Schwerpunkt ist die „Generationsübergreifende Arbeit“. „Durch die direkte Nachbarschaft der Schlossgespenster zum Seniorenheim im Schloss war die Verbindung - Kinder, Senioren – selbstverständlich. Die Kinder gehen in ihrer Lebensfreude im regelmäßigen Kontakt munter und offen auf die Bewohner zu und bereichern so ihren Alltag. „Die „Alten“ tanken auf, beim gemeinsamen Singen, Spielen, Malen und Feiern werden Erinnerungen geweckt. Diese besonderen Begegnungen bringen beiden Generationen unschätzbare Erfahrungen“, schildert die Leiterin des Kindergartens, Christiane Seller. Sie führt die Einrichtung mit drei Mitarbeiterinnen. Über alle Belange des Kindergartens entscheidet der Vorstand der Elterninitiative. Der Elternbeirat unterstützt das Team und den Vorstand.